Social Media - danke, dass es dich gibt.

Ein positiver Blick auf eine umstrittene Entwicklung von Rachel, Cloth. kreativbureau

Social Media. Mein täglich Brot, meine tägliche Freizeitbeschäftigung - mein Leben? Wenn man im Social Media Business nicht nur zum Spaß unterwegs ist, sondern auch beruflich, ist man täglich mit den meist kritischen Urteilen über die Branche konfrontiert und tut sich manchmal schwer sich mit ihr zu identifizieren. Aber wieso wird über Social Media hergezogen als wäre es das Schlimmste, das unserer Generation passieren konnte und wieso zeigt sich jeder, der sich für nicht ganz auf den Kopf gefallen hält, immer kritisch der Thematik gegenüber? Unsere Welt zeichnet sich durch konstanten Wechsel aus. Schon der griechische Philosoph Heraklit sagte, dass die einzige Konstante in unserem Universum die Veränderung ist, also sollten wir die Veränderung durch neue Möglichkeiten doch annehmen und das Beste draus machen, oder was denkt Ihr?

In unserem allerersten Blogpost möchte ich mich jedenfalls einmal dankbar der Social Media Welt gegenüber zeigen und neben all der negativ Kritik auch die positiven Seiten ansprechen. Denn ich bin überzeugt: wo Schlechtes ist, ist immer auch Gutes.

Der offensichtlichste Vorteil, den soziale Medien mit sich gebracht haben, ist wohl der des „Netzwerkens“. Wir können einfacher als je zu vor mit Freunden aus aller Welt in Kontakt bleiben. Und nicht nur das, wir können auch ganz einfach neue Freunde finden, schneller und einfacher als je zuvor miteinander kommunizieren, Bilder, Eindrücke und Nachrichten teilen (mit allen oder nur denen, die uns lieb sind), uns gegenseitig informieren, über interessante und aktuelle Themen austauschen und das alles in Echtzeit. Wir verbinden uns auf neuen Ebenen, über neue Wege. Kommunikation next Level sozusagen.

Neben schnellster Kommunikation und digitaler Verbindung auf der ganzen Welt hat Social Media aber auch andere, noch viel bedeutendere, Türen geöffnet. Die sozialen Medien sind ein Fenster in die Welt für Menschen, die aus Krankheitsgründen das Haus oder aus politischen Gründen ihr Land nicht verlassen können. Soziale Medien geben Menschen, die unterdrückt sind eine Stimme - auf ihnen findet die ultimative Gleichstellung statt. Jedes Profil beginnt als Tabula rasa und jeder ist offen sich auf diesem so auszuleben, wie er ist, sich mit den Menschen zu verbinden, die ihn interessieren und vor allem seine ehrliche Meinung unverfälscht zu äußern.

Im Agentur Alltag des kreativbureau merke ich außerdem, dass Social Media uns nicht nur auf privater Ebene eine Plattform und Stimme gibt. Social Media verleiht seinen Usern eine Macht, die auch unsere Branche, das Marketing, revolutioniert. Aus One-way Kommunikation wird Two-way. Und aus Monolog wird Dialog. Werbung registrieren und reagieren. Konsument und Produzent sein. Das alles ist möglich im Social Media. Während wir früher in der Konfrontation mit Werbung immer passiv waren und wir auf diese nicht direkt antworten oder reagieren konnten, sind wir nun aktiv: ob mit Reaktionen wie Liken, Teilen und Kommentieren, mit Bewertungen abgeben oder Rezensionen schreiben oder ein Like wieder entfernen. Wir können uns explizit zu Content äußern, unsere Meinung gezielt kundtun und hiermit das Blatt wenden. Nicht nur Kommunikation, sondern auch Marketing next Level also.

Kritisches Denken wird mit den Möglichkeiten die soziale Medien bieten also quasi zur Gewohnheit. Während viele Menschen Informationen früher oft annahmen ohne sie zu hinterfragen, fordert Social Media einen förmlich dazu auf, sich eine eigene Meinung zu bilden. Dass die meisten also auch die sozialen Medien selbst kritisch sehen, verschulden diese sich also witzigerweise auch selber.

Also sage ich Euch nun auch meine Meinung zu diesem Thema: Nur weil soziale Medien auch negative Aspekte mit sich bringen, denke ich, dass wir die Vorteile, die sie uns gebracht haben nicht unterschätzen sollten, nur weil wir uns schon an sie gewöhnt haben. Jede Veränderung bringt Positives und Negatives, aber sonst wäre es doch auch langweilig, oder? Und am Ende des Tages bringt uns auch das Video der Katze, die das Glas vom Tisch schubst noch zum Lachen, was wollen wir also mehr.

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